Wir bekommen regelmäßig Anfragen, ob wir nicht ein paar alte Plakate oder Broschüren haben möchten, die sonst in den Müll wandern würden. Da sind wir dann immer ganz alarmiert, denn wir wissen nicht, welche Schätze ihr in euren Räumen habt.
Sowohl das Gorleben Archiv, als auch das Archiv Deutsches Atomerbe nehmen dankbar eure Schätze entgegen.
Das Gorleben Archiv
Der gemeinnützige Verein sammelt, sichtet und archiviert das historisch inzwischen bedeutsame Material über die Geschichte des Atomstandortes Gorleben in Wort, Schrift, Bild, Foto und Film. Zunächst in Grabow und seit 2010 in Lüchow wurde ein Ort geschaffen, an dem diese Geschichte lebendig gehalten wird. Die Dokumente werden schrittweise auch digital erfasst und bearbeitet. So konnten in den vergangenen Jahren zahlreiche, bis dahin unbekannte oder nicht zugängliche Fundstücke gesichert werden, um sie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Langfristig sind auch wissenschaftliche Veranstaltungen und Forschungsprojekte geplant.
Kontakt => https://www.gorleben-archiv.de/kontakt/
Das Archiv Deutsches Atomerbe
Die Atomkraftwerke in Deutschland sind abgeschaltet. Es bleibt zwar noch viel zu tun wie die Stilllegung der Uranfabriken in Lingen und Gronau und natürlich die unendliche Geschichte der sicheren Verwahrung der radioaktiven Abfälle. Doch der Eine oder die Andere mag verstärkt darüber nachdenken, ob die eigenen Unterlagen über die jahrzehntelangen Auseinandersetzung weiter aufgehoben oder doch entsorgt werden sollen. Für die Zeugnisse des Widerstandes im Wendland gibt es das Gorleben-Archiv, für alles andere das Archiv Deutsches Atomerbe
Wir sammeln alles… …was mit der Atomenergienutzung und der Atommüllproduktion in Deutschland und darüber hinaus zusammenhängt, wissenschaftliche Gutachten, Betreiberinformationen, politische Schriften, aber vor allem alle Unterlagen, Fotos, Plakate, etc. zur Geschichte der Anti-Atom-Bewegung in Deutschland. Werft nichts weg! Stiftet Euer Material dem Archiv, die konkreten Bedingungen (Zugangsrechte, wissenschaftliche Aufarbeitung, etc.) können wir ganz individuell vereinbaren. Uns ist wichtig, behutsam mit unserer Geschichte und dem Zugang dazu umzugehen.
Kontakt => www.archiv-atomerbe.de |